Friedenslicht aus Bethlehem
Friedenslicht aus Bethlehem
Das Friedenslicht aus Bethlehem ist eine Aktion, die 1986 vom österreichischen Fernsehsender ORF ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen der Aktion Licht ins Dunkel unterbreitete eine Zuschauerin dem ORF-Landesstudio Oberösterreich die Idee, ein Licht als Symbol des Friedens an die Unterstützer der Aktion „Licht ins Dunkel“ zu verteilen.

Das Licht wird in der Vorweihnachtszeit von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und per Flugzeug der Fluglinie Austrian (die diese Aktion unterstützt) in einer explosionssicheren Lampe nach Wien gebracht. Von dort aus wird es nach einem Aussendungsgottesdienst weiter auf den Weg geschickt.

Mittlerweile ist das ORF-Friedenslicht in mehr als 30 europäischen Ländern zu einem neuen Weihnachtsbrauch geworden. In Österreich wird es am 24. Dezember in allen ORF-Landesstudios, auf vielen Bahnhöfen, Rotkreuz- und Samariterbunddienststellen, Kirchen, Feuerwehren von den Pfadfindern und von der Feuerwehrjugend verteilt.

1989 griff der Wiener Pfadfinderleiter Herbert Grünwald die Idee auf und organisiert seitdem jedes Jahr - samt Team - die Verteilung des Friedenslichtes an ausländische Pfadfinderdelegationen im Rahmen einer ökumenischen Lichterfeier in Wien.

Im Advent 2001 organisierten Pfadfinder aus Skandinavien den Transport des Friedenslichts nach New York, wo es am Ground Zero leuchtete.

In Deutschland wird die Aktion von den Pfadfinderverbänden Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg, Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder und Verband Deutscher Altpfadfindergilden veranstaltet und weitergeführt. Dabei wird das Licht per Bahn aus Wien abgeholt und dann in über 100 Städten in ganz Deutschland verteilt. In vielen Städten finden aus diesem Anlass besondere Andachten und Gottesdienste statt. Hier wird die Verteilung oft auch durch andere, kleinere Pfadfinderbünde übernommen, die zwar keine offiziellen Veranstalter sind, aber zur allgemeinen Bekanntheit der Aktion und der Fortführung der Idee beitragen. Neben diesen zentralen Aussendungsfeiern, die oft von mehreren Gruppen gemeinsam organisiert werden, wird das Friedenslicht oft auch an andere ansässige Religionen weitergegeben.

Daneben bringen viele Gruppen das Friedenslicht in soziale Einrichtungen. Neben Kindergärten und Schulen werden auch Krankenhäuser und Altenheime besucht und mit dem Friedenslicht auch den Menschen dort der Frieden gebracht. Mit diesem Friedenswunsch ist auch die Erkenntnis verbunden, dass jene Menschen in Krankenhäusern und Altenheimen nicht vergessen sind bzw. werden. In einigen Städten und Gemeinden werden mit dem Friedenslicht die letzten Gremiensitzungen vor Weihnachten besucht und somit stellvertretend der Stadt bzw. Gemeinde der Friede gewünscht. ]aus: Wikipedia - Friedenslicht[

Das Friedenslicht aus Bethlehem hat unsere Gemeinden über Wien, Kassel und Marburg erreicht. Zwei Flammen flackern gut geschützt und sicher im Pfarrhaus. Am 2. Januar wird das Symbol des Friedenslichtes in den Lichterkirchen weitergegeben und in unsere Häuser getragen.


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